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Sittiche > Kanarien

Herkunft: Der Kanarienvogel stammt, getreu seines Namens, von den Kanarischen Inseln. Weit verbreitet sind die Gesangskünstler aber auch auf den Azoren und der Insel Madeira. Spätestens seit sie vor über 500 Jahren domestiziert wurden, gibt es sie aber auch in anderen Ländern.

Aussehen: Der Kanarienvogel ist etwas größer als sein wilder Vorfahre, der Kanarengirlitz.
Die bekannteste Gefieder Farbe der Kanarienvögel ist das „Kanariengelb“. Jedoch gibt es heute eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Gefieder Farben (z. B. weiß, rot, braun, hellbraun). Die rote Farbe entstand durch die Einkreuzung des Kapuzenzeisigs. Einige Züchtungen tragen auch eine Haube oder haben besondere Gefieder Frisuren.

 
Domestikation: Die Spanier brachten 1496, nach der Eroberung der Kanarischen Inseln den Kanarengirlitz nach Europa. Wegen ihres Gesangs und ihrer Munterkeit erlangten sie schnell große Beliebtheit und wurden zum Symbol für Luxus und Weltgewandtheit. Die Nachfrage stieg immer weiter an, weshalb Mönche mit der Zucht begangen.
Um 1600 traten bei der Zucht erste Mutationen auf. Zuerst gab es Vögel mit gelben Flecken im Gefieder, die recht bald zu rein gelben Vögeln gezüchtet wurden. Im Jahr 1667 wurde in Deutschland von rein weißen Kanarienvögeln berichtet. Auch graue, grau gescheckte und braune Kanarienvögel wurden in Büchern des 17. und 18. Jahrhunderts erwähnt. In diese Zeit fallen auch die Achatvögel, die in Holland erstmals erwähnt wurden. Viele Mutationen verschwanden wieder, da zu dieser Zeit die Vererbungsregeln noch nicht bekannt waren.
Im Laufe der Domestikation wurde auch der Gesang des Kanarienvogels verändert, der ihm den Namen „Sänger im gelben Federkleid“ eingebracht hat.

 
 
 
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